Bild mit dem vorgelagerten Text "BLOG Tu Gutes und zeig es Wie Sie Referenzen so präsentieren, dass sie verkaufen" - Im Hintergrund ist ein Handwerker vor einer schönen fertiggestellten Küchenzeile zu sehen

Tu Gutes und zeig es: Wie Sie Referenzen so präsentieren, dass sie verkaufen

„Qualität setzt sich durch.“ Das ist ein schöner Gedanke, und im besten Fall stimmt er auch. Aber im Internetzeitalter gilt leider auch: Wer seine Qualität nicht zeigt, wird übersehen.

Viele Webseiten von kleinen und mittelständischen Unternehmen haben einen Bereich „Referenzen“ oder „Galerie“. Doch was findet man dort oft? Eine lieblose Aneinanderreihung von Firmenlogos oder eine Fotogalerie mit 50 unsortierten Bildern ohne Text.

Das ist verschenktes Potenzial.

In diesem Artikel zeige ich Ihnen, warum Ihre „alten“ Projekte der Schlüssel zu neuen Kunden sind – und wie Sie diese richtig in Szene setzen.

Warum Bilder allein oft nichts aussagen

Nehmen wir ein Beispiel aus dem Handwerk: Ein Heizungsbauer zeigt ein Foto von einer frisch installierten Wärmepumpe im Keller. Der Fachmann sieht: „Saubere Verrohrung, tolle Arbeit.“ Der Laie (Ihr potenzieller Kunde) sieht: „Ein weißer Kasten und viele Rohre.“

Bilder sind wichtig, aber ohne Kontext sind sie oft wertlos. Ihr Kunde will nicht nur das Ergebnis sehen, er will die Geschichte dahinter verstehen. Er will sich in dem Projekt wiedererkennen: „Ah, die hatten das gleiche Problem wie ich, und diese Firma hat es gelöst.“

Die Zauberformel: Problem – Lösung – Ergebnis

Statt einer nackten Bildergalerie empfehle ich meinen Kunden oft sogenannte „Projektberichte“. Keine Angst, das muss kein Roman werden. Besonders wenn Sie eine neue Handwerker Website erstellen lassen, sollten ausführliche Projektberichte das Herzstück bilden. Es reichen drei kurze Absätze zu jedem Top-Projekt:

  1. Die Ausgangslage (Das Problem): Was wollte der Kunde? (z.B. „Familie Müller aus Bayreuth wollte ihr 70er-Jahre Bad modernisieren und barrierefrei machen.“)
  2. Die Lösung: Was haben Sie getan? (z.B. „Wir haben eine bodentiefe Dusche installiert und großformatige Fliesen verlegt, um den Raum optisch zu vergrößern.“)
  3. Das Ergebnis: Wie geht es dem Kunden jetzt? (z.B. „Das Bad wirkt jetzt doppelt so groß und ist zukunftssicher.“)

Das funktioniert für den Schreiner genauso wie für den Unternehmensberater oder IT-Dienstleister.

Der Geheimtipp: Lokales SEO

Jetzt verrate ich Ihnen noch einen Trick, warum ausführliche Referenzen pures Gold für Ihre Google-Platzierung sind.

Wenn Sie einfach nur ein Foto hochladen, kann Google damit wenig anfangen. Wenn Sie aber schreiben: „Komplette Badsanierung in einem Altbau in Kulmbach“, dann haben Sie wertvolle Suchbegriffe (Badsanierung, Altbau, Kulmbach) ganz natürlich im Text untergebracht.

Je mehr solcher kleinen Projektberichte Sie aus Ihrer Region haben, desto relevanter werden Sie für Google in diesem Gebiet. Das ist die ehrlichste und nachhaltigste Form der Suchmaschinenoptimierung.

„Darf ich das denn zeigen?“

Ein wichtiger Punkt zum Schluss: Datenschutz und Privatsphäre. Natürlich dürfen Sie nicht einfach Fotos aus dem Wohnzimmer eines Kunden oder interne Geschäftszahlen veröffentlichen.

Fragen Sie Ihre Kunden einfach! Die meisten sind stolz auf das neue Bad, die neue Webseite oder die optimierte Maschine und haben nichts dagegen, wenn Sie das Ergebnis (vielleicht anonymisiert ohne Namen, nur mit Ort) zeigen. Ein kurzes „Ja“ per E-Mail reicht oft schon für das gute Gewissen.

Fazit: Zeigen Sie Ihre PS auf der Straße

Verstecken Sie Ihre gute Arbeit nicht in der Schublade. Nutzen Sie Ihre abgeschlossenen Projekte, um neuen Interessenten zu beweisen: „Wir können das!“

Mein Tipp: Schauen Sie sich Ihre aktuelle „Referenzen“-Seite einmal kritisch an. Versteht ein Laie sofort, was Sie dort geleistet haben? Falls nicht, helfe ich Ihnen gerne dabei, eine Vorlage für ansprechende Projektberichte auf Ihrer Webseite zu integrieren. Damit Sie Ihre Erfolge schnell und einfach teilen können.

Sprechen Sie mich einfach an!